RAID

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Allgemeines

RAID braucht mal vorallem in Riad :P

RAID Level

RAID 0: 2 Festplatten
RAID 1: 2 Festplatten
RAID 5: 3 Festplatten
RAID 6 und RAID 10: 4 Festplatten

Installation

Linux

  $ sudo apt-get install mdadm

Die RAID Verbünde sollten automatisch starten und da der Verbund nur als zusätzliches Laufwerk ins System eingebunden werden soll, wählen wir hier "none"
Um das System nicht neustarten zu müssen, laden wir das ganze neu:

  $ modprobe -a md linear multipath raid0 raid1 raid5 raid6 raid10

Einrichtung

RAID erstellen

Nachfolgend wird ein RAID 1 System mit den beiden Festplatten /dev/sdb und /dev/sdc erstellt und das ganze mit dem Gerätenamen /dev/md0 versehen. Danach wird die erfolgte Einstellung nochmals zur Sicherheit abgerufen

  $ mdadm --create --verbose /dev/md0 --auto=yes --level=1 --raid-devices=2 /dev/sdb /dev/sdc
  $ mdadm --detail /dev/md0
/dev/md0:
        Version : 1.2
  Creation Time : Tue Mar 21 10:23:47 2017
     Raid Level : raid1
     Array Size : 155823872 (148.61 GiB 159.56 GB)
  Used Dev Size : 155823872 (148.61 GiB 159.56 GB)
   Raid Devices : 2
  Total Devices : 2
    Persistence : Superblock is persistent

  Intent Bitmap : Internal

    Update Time : Wed Mar 22 19:03:57 2017
          State : clean 
 Active Devices : 2
Working Devices : 2
 Failed Devices : 0
  Spare Devices : 0

           Name : Jessy:0  (local to host Jessy)
           UUID : 67411b3a:7889390a:ac2b9eb4:c6e05b1d
         Events : 735

    Number   Major   Minor   RaidDevice State
       0       8       18        0      active sync   /dev/sdb2
       1       8       34        1      active sync   /dev/sdc2
 

Dateisystem anlegen

Das oben angelegte System wird als "ext3" formatiert

  $ mkfs.ext3 /dev/md0

Mount

Das RAID soll unter /raidDirectory verfügbar sein:

  $ mkdir /raidDirectory
  $ mount -t ext3 /dev/md0 /raidDirectory

Beim Start

Da das RAID zukünftig auch beim System Neustart gemountet werden soll, muss es im /etc/fstab hinterlegt werden

/dev/md0    /raid1    ext3    defaults    0    2
 

Austausch

Fällt eine Platte aus oder soll erweitert werden, wird wie nachfolgend beschrieben vorgegangen.
Hinweis: Ein RAID 1, 5, 6 oder 10 System kann einen Ausfall verlustfrei überstehen.
Eine Überprüfung des RAID Systems kann folgende Ausgabe liefern

  $ mdadm --detail /dev/md0
/dev/md2:
        Version : 1.2
  Creation Time : Tue Mar 21 10:23:47 2017
     Raid Level : raid1
     Array Size : 155823872 (148.61 GiB 159.56 GB)
  Used Dev Size : 155823872 (148.61 GiB 159.56 GB
   Raid Devices : 2
  Total Devices : 1
    Persistence : Superblock is persistent

    Update Time : Wed Mar 22 19:03:57 2017
          State : clean, degraded
 Active Devices : 1
Working Devices : 1
 Failed Devices : 0
  Spare Devices : 0

           Name : Jessy:0  (local to host Jessy)
           UUID : 67411b3a:7889390a:ac2b9eb4:c6e05b1d
         Events : 38

    Number   Major   Minor   RaidDevice State
       0       0        0        0      removed
       1       8       16        1      active sync   /dev/sdb2
 

Bei einem Ausfall rutscht die Geräte Bezeichnung unter Linux nach, d.h. im Fehlerfall von /dev/sdc wird die "ursprüngliche" Platte /dev/sdd zu /dev/sdc. Das RAID System spricht diese jedoch noch immer richtig an.

Der Austausch der fehlerhaften Platte im RAID erfolgt durch \o/ you don't say \o/ ersetzen der defekten mit einer neuen (im ausgeschalteten Zustand des Server) und anschließendem ausführen des Befehls:

  $ mdadm --manage /dev/md0 --add /dev/sdb

Löschen

BISHER NICHT GETESTET Das RAID deaktivieren/auswerfen

  $ unmount /dev/md0

Den Volumeverband anhalten

  $ mdadm --stop /dev/md0

Superblöcke auf dem RAID löschen

  $ mdadm --zero-superblock /dev/sd[b-c]

Abfrage des RAID, liefert dann Fehler zurück

  $ mdadm --detail /dev/md0

Credits

Software RAID unter Debian
Linux RAID Thomas Krenn